Am Sonntag wird gewählt! Noch unentschlossen?
Am 20.9. wird gewählt - wie wirkt meine Stimme?
Manche haben schon per Brief oder im Wahlamt gewählt, viele machen ihr Kreuz erst am Sonntag in der Wahlkabine. Bis in die letzten Tage des Wahlkampfes treffe ich bei meinen "Tür-zu-Tür"-Gesprächen in Lichterfelde und Zehlendorf, die noch abwägen, was sie mit ihrer Stimme bewirken.
Linke und CDU versuchen gerade den Eindruck zu erwecken, es sei irgendwie von Bedeutung, wer von ihnen auf Platz 1 liegt. Für die Frage, wer am Ende in das Rote Rathaus kommt, ist es aber unerheblich. Nicht Die Partei, die vorne liegt, bildet die Regierung, sondern die Parteien, die gemeinsam eine Mehrheit haben und sich inhaltlich auf ein Regierungsprogramm einigen können.
Nach Lage der Umfragen wird es drei Parteien brauchen, um eine Koalition zu bilden. Und spätestens da kommen SPD und Grüne ins Spiel. Der Wahlkampf zeigt: CDU und Linke einen die Stadt nicht, sie verschärfen die Gegensätze. Die SPD dagegen würde (das ist vor allem meine Aufgabe als innenpolitischer Sprecher) den Kurs zur Stärkung von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst fortsetzen, ohne die Übertreibungen der CDU mitzumachen. Überall Videoüberwachung mit automatischer Gesichtserkennung unbescholtener Bürgerinnen und Bürger ist mit uns nicht zu machen und auch in der Sache nicht nötig. Die Linke dagegen will die Polizei schwächen und den Verfassungsschutz abschaffen, das ist mit uns nicht zu machen.
Auf der anderen Seite gilt es dafür zu sorgen, dass bei Berlins wichtigstem Thema "Mieten und Wohnen" alle pragmatischen Vorschläge auf den Tisch kommen, die kurzfristig Abhilfe schaffen. Wohnungsvergesellschaftung würde im nächsten Jahrzehnt nichts bringen, weil jeder Schritt erst vor Gericht geklärt werden müsste - zum Beispiel die Höhe einer Entschädigung der Wohnungen, da geht es um Milliarden. Aber in der Zwischenzeit suchen die Menschen JETZT nach bezahlbaren Wohnungen. Die SPD sorgt für bessere Überprüfung der Miethöhen durch Mietpreisprüfstelle und Mietenkataster. Und vor allem wird der Neubau fortgesetzt, im Jahr 2025 gab es erstmals wieder mehr fertig gestellte Wohnungen, als zusätzliche Nachfrage durch den Zuzug von 30.000 Menschen nach Berlin entstand.
Es geht also am Sonntag vor allem auch darum, welches Gewicht diese Themen bekommen und damit auch die Chancen, rückwärtsgewandte Verkehrspolitik der CDU oder antisemitische Tendenzen der Linken aus dem Regierungsprogramm fernzuhalten. Es muss ein funktionierender Senat im Interesse Berlins zustande kommen!
Und deshalb. Erststimme Martin Matz, Zweitstimme SPD!








